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Der nächste Schritt: Sven Reutter fährt im kommenden Jahr für das Profi Team Cult-Stölting

Wendelsheim. Im letzten Jahr noch im bunten Trikot des RWV Wendelsheims, im kommenden Jahr im Trikot des dänischen Profi Teams Cult-Stölting: der 19-jährige Sven Reutter hat den Sprung in den  Profi-Radsport geschafft.

Sven Reutter blickt mit gemischten Gefühlen auf die vergangene Saison zurück. Nach einem überragenden Jahr 2014 in der Juniorenklasse wechselte Reutter Anfang des Jahres zum deutschen Team Stölting, einem Team der dritten Profi Kategorie. Mit der Umstellung von der Juniorenklasse zur Elite,mit den längeren Renndistanzen und der großen Leistungsdichte kam der Abiturient gut zurecht, „was gefehlt hat, waren lediglich die ganz guten Ergebnisse“, so Reutter. Pech hatte Reutter vor allem bei einer Rundfahrt im Frühjahr in  Polen, als er sich in einer Spitzengruppe befand und auf gutem Wege war, die Gesamtführung zu übernehmen. Durch einen Hund, der auf die Strecke lief, kam Reutter aber zu Fall und stürzte schwer.

Was folgte, war eine fünfwöchige Rennpause und ein kompletter Neuaufbau der Form. Zwar konnte Reutter in der Folge einige gute Platzierungen einfahren, wie unter anderem den sechsten Rang bei den deutschen U23-Meisterschaften in Bruchsaal, der ganz große Erfolg blieb ihm aber verwehrt. Ein Happy End gab es trotzdem: Das Team Stölting fusioniert zur kommenden Saison mit dem dänischen Team Cult Energy und steigt in die zweite Ebene der Profiteams auf. Reutter ist einer der  wenigen Fahrer, die mit ins neue Team kommen  werden und hat bereits einen Profivertrag für die kommenden zwei Jahre unterschrieben. „Für mich ist das eine super Chance und gleichzeitig eine tolle Herausforderung“, so der Wendelsheimer, der im neuen Team auf bekannte Namen wie Linus Gerdemann, einst Träger des gelben Trikots der Tour de France oder Gerald Ciolek, 2013 Sieger bei Mailand-San Remo, trifft. „Ich bin davon überzeugt, dass wir im Team eine gute Mischung aus älteren, erfahrenen Profis und jungen, talentierten Fahrern haben“, freut sich Reutter auf die kommenden Aufgaben. „Natürlich ist es auch eine Ehre, an der Seite von solch erfolgreichen Profis zu fahren und von ihnen lernen zu können“. Zwar wird sich Reutter in den meisten Fällen in den Dienst der Mannschaft stellen müssen und Helferaufgaben erfüllen, doch sollte sich die Chance ergeben, will das Wendelsheimer Talent auch einmal „auf eigene Rechnung“ fahren. Letztes Wochenende ging es für Reutter erstmal zum Teamtreffen nach Gelsenkirchen, wo das Team seinen Sitz hat, auch wenn es mit einer dänischen Lizenz fährt. Sein Fazit nach dem ersten Treffen mit seinen neuen Kollegen „ die sind alle super gut drauf, ich freue mich richtig auf die neue Saison“.

Auch der eine oder andere Einsatz für die Nationalmannschaft wird im nächsten Jahr auf dem Programm stehen.

Nach einer kurzen Pause im Oktober hat Reutter mit dem Training schon wieder begonnen. An den Wochenenden stehen schon wieder lange Trainingseinheiten mit seinen alten Wendelsheimer Teamkollegen im Neckartal, Schwarzwald oder im Schönbuch auf dem Programm. Bereits im Dezember reist Reutter mit seinen Teamkollegen für zwei Wochen nach Mallorca, um in einem ersten Trainingslager die Grundlage für eine erfolgreiche Saison zu legen. Währenddessen geht es für Reutter aber auch darum, sich erfolgreich für sein Abitur im kommenden Frühjahr vorzubereiten. Bereits vor einigen Jahren ist Reutter an die Johann Friedrich von Cotta Schule in Stuttgart gewechselt, bei der er optimal unterstützt wird und als Leistungssportler gewisse Möglichkeiten hat, Schule, Training und Wettkampf besser zu koordinieren. „Bis April steht für mich die Schule noch klar im Fokus“, so Reutter. „Es ist mit dem Team abgeklärt, dass ich bis zur Abiprüfung nur wenige Rennen fahren werde und mich erst danach voll aufs Radfahren konzentriere.“ Doch auch in Zukunft will sich Reutter ein zweites Standbein aufbauen und plant bereits, 2017  ein Studium an der Fernuni Ansbach im Studiengang „Internationales Management für Spitzensportler“ zu beginnen. „Ein Ausgleich für den Kopf ist wichtig“, stellt Reutter klar, „man kann nicht nur hoffen, dass es irgendwie mit der großen Profikarriere klappt.“ Bei Rennen in der Region wird man Reutter im kommenden Jahr meist vergeblich suchen. „Das Rennprogramm wird sehr international sein“, so Reutter, der sich dennoch auf ein kleines „Heimrennen“ freut. Am 24. Juli ist in Stuttgart erstmalig ein Profirennen geplant, bei dem Reutter nach Möglichkeit am Start stehen will. Start und Ziel soll am Canstatter Wasen sein, unmittelbar in der Nähe des Olympiastützpunkts, an dem Reutter aktuell wohnt und trainiert.

Hochspannung bis zum Schluss  Der Kemptener Andreas Leppert gewinnt das stark besetzte 31. Märchensee-Kriterium; Lokalmatador Sven Reutter auf Rang 9

k1Bei spätsommerlichen Temperaturen und großem Zuschauerinteresse fand am vergangenen Sonntag das 31. Märchensee Kriterium in Wendelsheim statt. In einem spannenden Rennen setzte sich nach 80 Runden durch den Wendelsheimer Ortskern Andreas Leppert durch und auch die Wendelsheimer Fahrer zeigten ein gutes Rennen.

Von Anfang an ging es im Hauptrennen bei dem über 60 Fahrer am Start standen, zur Sache. Eine Attacke folgte der nächsten und immer wieder setzten sich einzelne Fahrer vom Feld ab, die jedoch immer wieder vom Feld gestellt wurden. Auch die Wendelsheimer Fahrer Sven Reutter und Jonas Tenbruck setzten sich zu Beginn des Rennens in Szene und sammelten fleißig Punkte bei den Wertungssprints. So dauerte es bis zur Rennhälfte, bis sich eine größere Gruppe vom Feld absetzte. Nur wenige Runden vor Schluss lagen dadurch gleich eine Handvoll Fahrer mit Siegeschancen im Rennen.

In einer spannenden Schlussphase setzen sich dann jedoch Andreas Leppert (RSC Kempten) und Marcel Fischer (Racing Students) erst aus der Spitzengruppe ab, um dann das gesamte Feld zu überrunden und den Sieg unter sich auszumachen. Leppert sammelte während der 80 Runden Jagd um den Wendelsheimer Kirchbuckel die meisten Punkte und setzte sich dadurch knapp vor Fischer durch. Fabian Schornmaier (Team Heizomat) belegte in einem extrem schnellen Rennen, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug fast 43 km/h, den dritten Platz. Eine gute Leistung im hochkarätig besetzten Feld zeigten auch die Wendelsheimer Lokalmatadoren. Sven Reutter, der in diesem Jahr im Trikot des Profi Teams Stölting am Start stand, zeigte sich vor allem am Rennbeginn ganz vorne und sammelte wichtige Punkte. Zwar reichte es für den 18-Jährigen nicht aufs Podest, dennoch war Reutter nach dem Rennen mit Rang 9 zufrieden. „Hier mal wieder vor heimischem Publikum zu fahren, war etwas ganz Besonderes.“ Auch Jonas Tenbruck, der im Vorfeld durch eine Krankheit zurückgeworfen wurde, sammelte  ebenfalls einige Punkte und belegte am Ende den guten 12. Rang.

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Der Renntag begann um 10:00 Uhr mit den Anfängerrennen, bei dem die Jüngsten ihre erste Rennerfahrung auf abgesperrten Straßen machten durften.
Auch in den Nachwuchsklassen U11, U13, U15 und U17 wurde eifrig um Wertungspunkte gesprintet und spannender Radsport geboten. Das Rennen der Jedermänner (hier waren C-Amateure, Senioren mit Lizenz und ambitionierte Rennradfahrer am Start) gewann Alexander Israel (RSC Biberach), der sich zusammen mit dem Zweitplatzierten Oliver Keppeler (RSV Sonthofen) vom Feld absetzte. Auf Platz 3 sprintete Thomas Fimpel vom Team Zweirad Joos.

Gelungene Doppelveranstaltung zum 30. Märchenseekriterium

Große Starterfelder, hochklassige Fahrer und strahlender Sonnenschein an beiden Tagen: Das 30. Wendelsheimer Märchenseekriterium war ein voller Erfolg.

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr bereits am Samstag ein Rundstreckenrennen statt, das auf einer gut 6 Kilometer langen Runde zwischen Wendelsheim, Rottenburg und Wurmlingen ausgetragen wurde. Bereits beim Jedermannrennen standen gut 50 Fahrer am Start. Viele davon hatten kurz vor dem Start nachgemeldet und wollten sich die Chance nicht entgehen lassen, bei spätsommerlichem Traumwetter ein Rennen zu fahren. Das Hauptrennen führte über 13 Runden gleich 80 Kilometer und konnte ein hervorragendes Starterfeld aufzeigen. Aus Wendelsheimer Sicht war jedoch bedauerlich, dass mit Jonas Tenbruck ein Favorit gar nicht erst starten konnte, da er krank zuhause lag.

Von der ersten Minute an entwickelte sich das Rennen zu einer spannenden Angelegenheit. Ein Vorstoß folgte auf den anderen, bis sich eine Ausreisergruppe erfolgreich absetzen konnte. Der Wendelsheimer Florian Tenbruck schaffte den Sprung in diese Gruppe, musste dann aber den Anstrengungen Tribut zollen und fiel zurück ins Hauptfeld, in dem er als 13. das Rennen beendete. An der Spitze harmonierte die Gruppe gut und konnte so auf der welligen Strecke trotz teilweise starkem Wind ihren Vorsprung ausbauen. Zwei Runden vor Schluss fiel die Gruppe auseinander und es setzten sich die zwei Regensburger Martin Boubal und Marius Jessenberger (Veloclub Ratisbona) zusammen mit Christopher Schunk (Team Marin Bikes) vom Rest der Spitzengruppe ab. Die beiden Regensburger machten den Sieg unter sich aus und krönten so einen tollen Auftritt. Es gewann Boubal vor Jessenberger und Schunk.

Am Sonntag fand dann das klassische Wendelsheimer Märchenseekriterium auf der Runde durch den Ortskern statt. Bereits um zehn Uhr schnupperten viele Fahrer im Anfängerrennen Rennluft. Mit den Gebrüdern Niklas und Moritz Maul, Kim Fischer, Jaron Pfeiffer, Finley Klett, Tobias Meyer, Luis und Leon Eberhart sowie Max und Erik Franke standen viele Kinder am Start, die sich durch das gemeinsame Training in den letzten Wochen auf dieses Heimrennen vorbereiteten. Der Erfolg konnte sich sehen lassen.

In der Klasse U11 konnte bei dem Rennen mit den Rennräder Moritz Maul das Rennen für sich entscheiden während Erik Franke auf Platz 3 vor seinem Bruder Erik folgte. Finley Klett komplettierte das Ergebnis auf Rang 5. Bei den Mountainbikes setzten sich am Ende Leon vor Luis Eberhard durch. Jaron Pfeiffer belegte Rang 5. In der Klasse U13 waren ausschließlich Rennradfahrer am Start: mit Tobias Meyer und Niklas Maul wurden Platz 1 und Platz 2 belegt, Kim Fischer konnte die Mädchenwertung für sich entscheiden. So machten die Erfolge in den Anfängerrennen sicher Lust auf mehr.

Im Anschluss daran wurden die Rennen um den Erdgas-Schüler Cup der Lizenzfahrer ausgetragen. Von den kleinsten (U11) bis hinzu den Schülern U15 fuhren die Fahrer/innen ihre Rennen aus. Das Rennen der Jugend, das zusammen mit den Junioren ausgetragen wurde, gewann Simon Mild (RSC Hofweier). Überragender Fahrer im Rennen der Junioren war Simon Redmers (Stuttgardia Stuttgart), der das Feld alleine überrundete und dadurch schon früh als Sieger feststand. Zweiter wurde Teamkollege Laurin Winter vor Luka Zetsche (RSG Heilbronn).

Im Hauptrennen standen wiederum viele Fahrer am Start, die bereits am Samstag um den Sieg fuhren. Neben dem Sieger vom Samstag, Martin Boubal, lag ein besonderes Augenmerk auf Vorjahressieger Robert Müller (Concordia Forchheim), dem starken Team Erdgas Schwaben sowie den Fahrern der Racing Students. Bereits nach wenigen Runden setzte sich eine Gruppe vom Feld ab, die schnell einen Vorsprung heraus fahren konnte und in der die meisten Favoriten vertreten waren. Neben Boubal und Müller waren auch Marcel Fischer (Racing Students) und Florian Tenbruck vertreten.

Leider konnte Florian Tenbruck, der durch mehrere Stürze in den letzten Wochen nicht an seine tollen Vorstellungen der bisherigen Saison anknüpfen konnte, das Tempo nicht halten und fiel ins Hauptfeld zurück. Die anderen neun Fahrer harmonierten gut und überrundeten das komplette Feld. Als schnellster Fahrer stellte sich erneut Martin Boubal heraus, der nahezu jede Wertung gewinnen konnte und dadurch schon vor der Schlußwertung als erneuter Sieger feststand. Er gewann vor Vorjahressieger Robert Müller und Wolfgang Brandl (Team Marin).

Begeistert von der Wendelsheimer Doppelveranstaltung zeigten sich nicht nur die zahlreichen Zuschauer, die vor allem am Sonntag das hervorragende Wetter und das gastronomische Angebot an der Strecke nutzten, sondern auch die Fahrer, die voll des Lobes für diese Doppelveranstaltung waren.

Titelverteidigung knapp verpasst: Florian Tenbruck starker Zweiter – Juniorenfahrer Reutter dominiert

Das 29. Wendelsheimer Märchensee Kriterium bot den zahlreichen Zuschauern bei spätsommerlichem Wetter erneut Radsport auf höchstem Niveau.
Wendelsheim. Das Heimrennen scheint den Wendelsheimern Fahrern zu liegen. Aushängeschild Sven Reutter siegte im Rennen der Junioren, Florian Tenbruck lag im Hauptrennen lange auf Siegeskurs und erreichte am Ende Rang 2. Bevor jedoch die Lizenzfahrer ihre Rennen austrugen, nutzten am Vormittag viele Anfänger – und Hobbyfahrer die Möglichkeit, einmal selbst ein Radrennen zu bestreiten. In allen Altersklassen – von den 6-Jähringen bis zu den Senioren – gab es bei schönstem Sonnenschein große Starterfelder.

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Im ersten Lizenzrennen des Tages wurde Junior Sven Reutter seiner Favoritenrolle gerecht. Obwohl alle Augen auf den mehrfachen deutschen Meister gerichtet waren, fuhr Reutter unbekümmert auf und gewann die ersten vier Wertungen souverän, sodass er schon vor der Schlusswertung als Sieger fest stand. Trotz starker Konkurrenz, es waren weitere Fahrer aus der Nationalmannschaft und aus dem württembergischen Auswahlkader am Start, hatte Reutter das Renngeschehen von Anfang an unter Kontrolle. Zusammen mit 4 weiteren Fahrern überrundete er das Hauptfeld und setzte sich in der Punktewertung uneinholbar ab. Platz 2 sicherte sich Lukas Mild (RSV Hofweier) vor Simon Redmers (Stuttgardia Stuttgart).

Das Rennen der Klasse Schüler U 15 gewann nach 25 Runden der Stuttgarter Leander Schmid vor Aaron Sommer (TSV Ellwangen) und Maximilian Lehr (Radsport Rhein-Neckar).
Von Beginn an zur Sache ging es im Rennen der männlichen Jugend U 17. Frederik Einhaus (Concordia Forchheim) setzte sich erfolgreich vom Feld ab und siegte vor Georg Zimmermann (Augsburg) und Simon Schwitzer (Concordia Reute). Der Wendelsheimer Colin Klett zeigte ein gutes Rennen und platzierte sich im Mittelfeld. Das Rennen der weiblichen Jugend gewann Liane Lippert (Friedrichshafen), nachdem die Führende Franziska Brause aus Betzingen nach einem Sturz ausscheiden musste.

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Spannung pur bot das Hauptrennen des Tages. Bis zum Schluss kämpften Lokalmatador und Vorjahressieger Florian Tenbruck und Robert Müller (Concordia Forchheim) um den Sieg. Das Rennen über 80 Runden gleich 72 Km entwickelte sich aufgrund des hohen Tempos und der anspruchsvollen Wendelsheimer Runde zu einem wahren Ausscheidungsfahren. Von gut 50 gestarteten Fahrern erreichten gerade einmal 20 das Ziel. Von Beginn an waren es die Gastgeber um Florian Tenbruck, die trotz starker Konkurrenz dem Rennen den Stempel aufdrückten. Den ersten Wertungssprint gewann Florian Tenbruck souverän und auch Teamkollege Samuel Schmidt konnte punkten. Lange sah es so aus, als könnte Tenbruck auch in diesem Jahr für eine Überraschung sorgen, denn auch bei den folgenden Wertungssprints konnte Tenbruck die Maximalpunktzahl einfahren. Die Spitzengruppe schmolz immer mehr, sodass gegen Ende des Rennens nur noch 10 Fahrer im Rennen waren, die keinen Rundenrückstand hatten.

Pech hatte Samuel Schmidt, der Tenbruck immer wieder unterstützte, dann jedoch stürzte und damit alle Chancen auf eine vordere Platzierung aufgeben musste. Da auch Tenbrucks jüngerer Bruder Jonas und Martin Schwarz den Wendelsheimer Kapitän nicht mehr unterstützen konnten, entwickelte es sich zu einem Kampf Mann gegen Mann. Doch bereits die vorletzte Wertung deutete an, dass es für Tenbruck eng werden konnte. Robert Müller gewann diese Wertung während Tenbruck keine Punkte holte und setzte sich dadurch zum ersten Mal an die Spitze der Punktewertung, wenn auch nur hauchdünn. Da sich Müller auch in der Schlusswertung vor Tenbruck platzierte, sicherte er sich den Sieg beim Wendelsheimer Märchensee Kriterium vor einem total erschöpften Florian Tenbruck.

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Durch einen starken Schlusssprint schaffte der Schweizer Jonas Weiss, der am Sonntag seinen 23. Geburtstag feierte und sich so selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk machte, als Dritter noch den Sprung auf das Podium und verdrängte dadurch Andreas Leppert von den Racing Students noch auf Rang 4. Tenbruck war mit Rang Zwei jedoch keineswegs unzufrieden und bedankte sich nach dem Rennen für die tolle Unterstützung bei seinen Teamkollegen, den Fans an der Strecke und seinem Heimatverein für das tolle Rennen. Und auch der Sieger Robert Müller pflichtete Tenbruck bei. „Ein super Rennen, eine schöne Strecke und klasse Wetter“. Wohl wahr.

Den Renntag eröffneten aber die Jüngsten. Durch die Trainingseinheiten der letzten Wochen gut vorbereitet gingen sie hochmotiviert zu Werke. Bei den unter 8 jährigen belegte Moritz Maul hinter dem Hirrlinger Brüderpaar Luis und Leon Eberhardt den 3. Rang. Auf Platz 5 folgte Finley Klett. Laurin Holocher, Robin Haug, Jaron Pfeiffer und Nico Haug folgten auf den Plätzen 7-10. In der nächsten Altersklasse von 8-10 Jahren machte es Niklas Maul seinem Bruder nach und wurde ebenfalls dritter. In der Mädchenwertung überzeugte Kim Fischer mit Rang 3. Das Hobbyrennen der 14-18 jährigen gewann Cedric Ulrich souverän. Auf den Rängen 3 und 4 folgten seine Kumpels Robin Klett und Laurenz Thomma.

Florian Tenbruck überrascht mit Heimsieg

Der Wendelsheimer Florian Tenbruck krönte mit dem Gewinn des „Märchensee“ Kriteriums den Wendelsheimer Radsporttag. Magdalena Vollmer fährt bei den Schülerinnen auf Rang 2.

Wendelsheim. „Am allermeisten habe ich mich selbst überrascht“, fasst Florian Tenbruck das Renngeschehen bei der Siegerehrung zusammen. Denn kaum einer an der Strecke hatte vor dem Start damit gerechnet, dass der Wendelsheimer das Hauptrennen gewinnen kann. Doch nach 80 spannenden Runden durch den Wendelsheimer Ortskern überraschte Florian Tenbruck die Zuschauer und sich selbst und sorgte mit seinem Heimsieg für den Höhepunkt des 28. Märchensee Kriteriums.

Florian Tenbruck

Um 12:00 Uhr wurden die Lizenzrennen mit dem Rennen der Schüler U13 gestartet. Das Rennen der U13 Klasse gewann Marius Mayrhofer (RV Gomaringen) vor Kim Alexander Heiduk (RSV Öschelbronn), das der weiblichen U 13 Katharina Hechler (RSV Edelweiß Oberhausen). Mit dem Rennen der weiblichen Schülerfahrerinnen stand mit Magdalena Vollmer eine Lokalmatadorin als Mitfavoritin am Start. Magdalena Vollmer zeigte ein starkes Rennen und gewann die ersten beiden Wertungen souverän. Nach der zweiten Wertung setzte sich Magdalena Vollmer zusammen mit 3 weiteren Fahrerinnen von der Konkurrenz ab, sodass klar war, dass der Sieg zwischen diesen Vieren ausgemacht wird. Die Spitzengruppe war sehr stark besetzt, waren mit der Reutlingerin Franziska Brause (TSV Betzingen) und Liane Lippert (RSV Friedrichshafen) die amtierende deutsche Meisterin sowie die baden-württembergische Meisterin vertreten. Durch den Gewinn der Schlusswertung sicherte sich die deutsche Meisterin Brause den Sieg vor Magdalena Vollmer, die sich mit Rang 2 zufrieden geben musste.

Magdalena Vollmer

Das Rennen der Schülerklasse dominierte Frederik Einhaus (RSV Concordia Forchheim), der Wendelsheimer Colin Klett belegte nach 25 Runden einen Platz im Hauptfeld. Das Rennen der Jugendklasse machten Tim Auer (RSV Edelweiß Oberhausen)und Luca Henn (Radsport Rhein-Neckar), Sohn des ehemaligen Profis Christian Henn, unter sich aus. Der Wendelsheimer Nationalfahrer Sven Reutter verfolgte das Jugendrennen nur als Zuschauer, nachdem er erst im Laufe des Nachmittags von einem Sichtungsrennen der Nationalmannschaft in Frankfurt/Oder zurück gekehrt war.

In einem sportlich hochklassigen Rennen sorgte Tenbruck dann im Hauptrennen für den krönenden Abschluss. Schon in den ersten zwei Wertungen zeigte sich Tenbruck ganz vorne und sammelte wichtige Punkte. Als sich dann nach dem ersten Renndrittel eine Spitzengruppe vom Feld absetzte, war es erneut Florian Tenbruck, der sich vorne zeigte und den Sprung in diese Spitzengruppe schaffte. Zusammen mit 4 weiteren Fahrern baute Tenbruck den Vorsprung immer weiter aus. Die 5 Fahrer sammelten fleißig Punkte bei den Wertungssprints und so konnte Tenbruck seinen Vorsprung in der Punktewertung weiter vergrößern. Das Feld, in dem die hochgehandelten Fahrer der Racing Students sowie der baden-württembergische Meister Florian Scheit oder auch der Zweite der deutschen Bundesliga, Alexander Grad (beide MLP Team) zu den Geschlagenen zählten, wurde von den Wendelsheimer Fahrern kontrolliert. Vor allem Samuel Schmidt und Sascha Sautter zeigten ein hervorragendes Rennen und kontrollierten das Geschehen des Hauptfeldes. An der Spitze zeigte Florian Tenbruck weiter eine überragende Vorstellung und schaffte es, zusammen mit seinen Fluchtkollegen, das gesamte Feld zu überrunden. Nach 80 extrem schnellen Runden konnte sich Florian Tenbruck gegen die hervorragende Konkurrenz durchsetzen und gewann das Rennen vor Ralf Bandel (RSV Nattheim) und Sascha Wagner (Team BMC). Starker Vierter wurde der Pfullinger Ralf Augke, der mit Tenbruck das Feld überrundete. Florian Tenbruck wiederholte damit seinen Erfolg aus den Jahren 2007 und 2009, als er sich bereits über einen Heimerfolg freuen durfte.

Schon am Morgen nutzten zahlreiche Anfänger – und Hobbyfahrer die Möglichkeit, um bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen Rennluft zu schnuppern. Schon bei den Jüngsten, die Jungs waren alle unter 8 Jahre, waren schon 9 Fahrer am Start. Nach 2 Runden siegte Finley Klett vor Moritz Maul und Jaron Preiffer, alle aus Wendelsheim. In der Klasse der 8-11 jährigen stand mit Theo Ulrich auch ein Wendelsheimer ganz oben auf dem Podest. Auf dem 2. und 3. Platz folgten Philipp Herzog und Kilian Musiol. Cedric Ulrich aus Wendelsheim konnte das Rennen in der Klasse U13 für sich entscheiden. In der U15 Klasse standen gleich 3 Wendelsheimer Fahrer auf dem Podest. Es siegte Robin Vesenmaier vor Colin Klett und Laurenz Thoma.

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Tolle Stimmung beim Heimrennen

Schönes Herbstwetter und angenehme Temperaturen bildeten den Rahmen für den Wendelsheimer Radsporttag. Die Jüngsten machten auch in diesem Jahr wieder den Anfang. Theo Ulrich aus Wendelsheim belegte bei den unter 11 jährigen den 3. Platz. Auch Finley Klett als jüngster Starter kämpfte sich über die Distanz von 2 Runden und wurde vom Publikum toll unterstützt.

Start Nachwuchsrennen

3 Runden galt es für die unter 13 Jährigen zu absolvieren. Hier zeigten Cedric Ulrich, Robin Klett und Laurenz Thomma ihre Klasse und belegten die Plätze 1 bis 3. Tolle Pokale waren der Lohn für Ihre Anstrengungen. In der Klasse U 15 waren mit Robin Vesenmaier und Markus Denneler auch wieder zwei Wendelsheimer am Start. Beide konnten sich einen Platz auf dem Podest sichern; Robin als Zweit- und Markus als Drittplatzierter.

Magdalena VollmerDie Rennen der Lizenzfahrer eröffneten die Mädchen der Klassen U 13 und U 15. Hier krönte Magdalena Vollmer ihre bis dahin schon ausgezeichnete Saison mit einem Heimsieg. Sie konnte alle Wertungssprints für sich entscheiden und gewann das Rennen souverän. Colin Klett musste sich im Rennen der Schüler gegen die um 1 Jahr älteren Fahrer durchsetzen, was ihm auch gut gelang. Am Ende stand Platz 12 für ihn zu Buche.

Im Rennen der Jugend war Sven Reutter nicht am Start. Er weilte in Frankfurt/Oder bei einem Sichtungsrennen auf der Bahn, das er als 16. unter Deutschlands besten Jugendfahrern abschloss.

Unsere Juniorenfahrer wurden beim Heimrennen unter Wert geschlagen. Samuel Schmitt und Jonas Tenbruck verpassten die entscheidende Attacke und mussten sich mit Rang 5 und 7 begnügen.

Das Hauptrennen der Klasse ABC war so gut besetzt wie noch nie. Olympiateilnehmer waren genauso am Start wie der Deutsche Meister. So war es von Anfang an klar, dass es für unsere Fahrer sehr schwer werden würde, wie in den Jahren zuvor, wieder auf das Podest zu fahren. Die Favoriten wurden Ihrer Rolle auch gerecht und dominierten das Rennen. Es gewann Olympiateilnehmer Erik Hoffmann vor dem Deutschen Meister Fabian Schnaidt. Florian Tenbruck, der zu Rennbeginn noch Punkte sammelte, konnte das Tempo der beiden Führenden am Sonntag leider nicht mitgehen. Mit Rang 9 konnte er aber bei dieser Besetzung auch zufrieden sein. Martin Schwarz belegte Rang 22.

Alle Fahrer waren von der lautstarken Unterstützung der Zuschauer hellauf begeistert und freuen sich schon auf das 28. Märchenseekriterium im Jahr 2012.

Hochklassige Rennen in Wendelsheim

Anfängerrennen WendelsheimGroßer Sport beim 26. Wendelsheimer Märchenseekriterium in allen Altersklassen. Jakob Günther krönt gelungene Vorstellung  mit Rang 3 bei den Amateuren, Sven Reutter wiederholt seinen Vorjahreserfolg.

Bevor jedoch die lizenzierten Fahrer durch den Wendelsheimer Ortskern sprinteten, nutzen am Morgen viele Kinder die Möglichkeit, einmal selbst Rennluft zu schnuppern und starteten bei den Anfängerrennen. Mit über 30 Startern in der Klasse U11 waren die Starterfelder sehr groß. Zahlreiche Wendelsheimer Nachwuchsfahrer waren in den ausgeliehenen Vereinstrikots unterwegs. Luis Holocher durfte als 3. in der Mountainbikewertung schon mal das Siegerpodest besteigen.

Bei den lizenzierten Rennen der Nachwuchsfahrer um den Erdgas Schüler Cup starteten dann die besten Fahrer aus ganz Süddeutschland.

Laurenz Thomma, Robin und Colin Klett vertraten die Wendelsheimer Farben im Rennen der Klasse U13. Laurenz musste das Rennen leider nach einem Sturz beenden. Colin fuhr ein starkes Rennen und kam mit der Spitzengruppe ins Ziel. Robin führte das Verfolgerfeld über die Ziellinie.

Sven Reutter, Wendelsheimer Lokalmatador, unterstrich im Rennen der Schüler U-15 dabei seinen Platz in der Baden-Württembergischen Spitze souverän. Er gewann alle Wertungen, sodass er schon vor dem Zieleinlauf als Sieger feststand und den Heimsieg genießen konnte.

Jugend. Sven Reutter

Das Rennen der Junioren über 51 Runden (45 Kilometer) dominierte Mario Vogt (RSV Schönaich), momentan bester Junior Deutschlands, nach Belieben. Er überrundete das Feld im Alleingang und gewann dadurch vor seinem Nationalmannschaftskollegen Fabio Nappa (RSV Öschelbronn). Die Wendelsheimer Fahrer Jonas Tenbruck und Samuel Schmidt zeigten dem Publikum ein gutes Rennen und belegten die Plätze 6 und 9.

Heiß her ging es beim Rennen der Hauptklasse, obwohl es quasi mit dem Startschuss zu regnen begann. Gleich 80 Runden hatten die Fahrer auf dem anspruchsvollen Rundkurs zu absolvieren und von Anfang an ging es richtig zu Sache.  Florian Tenbruck (RWV Wendelsheim), im vergangenen Jahr schon Sieger des Märchensee Kriteriums, zeigte in der ersten Wertungsrunde seine Ambitionen und gewann den ersten Wertungssprint.

Martin SchwarzKurze Zeit später setzte sich eine Spitzengruppe ab, in der mit Jakob Günther auch ein Wendelsheimer Fahrer war. Zusammen mit den starken Fahrern Markus Kühn und Timur Selvi aus Schmiden, Moritz Pfeiffer (Team Halanke Öschelbronn) und Martin Rupf (RSV Schwalbe Ellmendingen) fuhr die gute harmonierende Gruppe schnell einen großen Vorsprung heraus. Die Ausreiser sammelten in den Wertungsrunden fleißig Punkte und konnten sogar einen Rundenvorsprung auf das Feld heraus fahren.  Um den Sieg entbrannte ein Kampf zwischen dem starken Markus Kühn und dessen Activity Team aus Schmiden und der starken Mannschaft von Moritz Pfeiffer aus Öschelbronn, der mit Volker Ordowski und Christoph Meschenmoser unter anderem zwei ehemalige Profis in Wendelsheim dabei hatte.

Jakob Günther zeigte ein ganz starkes Rennen und lag auf dem dritten Platz, musste dann aber dem Kräfteverschleiß Tribut zollen und hatte gegen Ende des Rennens Probleme, den Anschluss ans Fahrerfeld zu halten. Unterstützt von Martin Schwarz, Max Friedrich, Sascha Sautter und Sebastian Vollmer, die allesamt ein starkes Rennen zeigten, konnte er den Anschluss aber halten.

Währenddessen zeigte sich Florian Tenbruck ganz vorne und kontrollierte das Renngeschehen. Um den Tagessieg konnte er zwar nicht mehr eingreifen, da er wie das gesamte Feld Rundenrückstand hatte, gewann aber souverän die Schlusswertung und erreichte dadurch einen sechsten Platz als bester Fahrer ohne Rundenvorsprung. Jakob Günther behauptete derweil, vor allem auch dank der Unterstützung seiner starken Mannschaft, den dritten Platz und konnte dadurch  einen großen Erfolg vor heimischer Kulisse feiern. Das Rennen gewann Markus Kühn (TSV Schmiden) vor Moritz Pfeiffer und  eben Jakob Günther.

Auch wenn der Regen pünktlich zum Start des Hauptrennens einsetzte, war es doch wieder ein gelungener Renntag. Die Stimmung war wie schon in den vergangenen Jahren prächtig, so dass es unseren Fahrern richtig Spass machte, vor heimischem Publikum ihr Können zu zeigen.

Magdalena Vollmer & Sven Reutter gewinnen Heimrennen, Jakob Günther auf Rang 3.

Sven Reutter gewinnt in der SchülerklasseZum zweiten Mal nach 2004 richtete der RWV Wendelsheim wieder ein Etappe des Interstuhl Pokals aus. Auf der  selektiven, 5,4 km langen Runde zwischen Wendelsheim, Rottenburg und Wurmlingen wurden bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen Rennen in den verschiedenen Altersklassen ausgetragen.

Schon im ersten Rennen gaben die einheimischen Fahrer den vielen Zuschauern an der Strecke allen Grund zur Freude. Sven Reutter stellte im Rennen der Schülerfahrer seine gute Form unter Beweis und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Schon früh setzte er sich zusammen mit Yannik Steinle (TSV Weilheim) vom Feld ab und gewann das Rennen mit einem fulminanten Schlusssprint souverän. Genauso erfolgreich präsentierte sich Magdalena Vollmer, die in der letzten Runde am Berg attackierte, und das Rennen der U13 Klasse gewann. Laurenz Thomma, Robin und Colin Klett sowie Cedric Ulrich folgten auf den Plätzen. Das Rennen der Jugend und Senioren gewann Tobias Scheit vom RSC Biberach, im kleinen Finale siegte Julian Eisenbeis (RC Villingen). David Kabuth, der sich lange an der Spitze des Feldes aufgehalten hatte, belegte am Ende einen Platz im Mittelfeld.

Im Hauptrennen, indem es 14 Runden gleich 76 km zu absolvieren galt, ging von Anfang an die Post ab. Besonders viel vorgenommen hatte sich dabei der Wendelsheimer  Lokalmatador Jakob Günther, der sich schon nach zwei gefahrenen Runden erst alleine, später dann mit zwei weiteren Fahrern vom großen Feld absetzte. Durch die geschlossene Mannschaftsleistung der Wendelsheimer Fahrer, die das Geschehen im Feld kontrollierten, gelang es dem Spitzentrio einen Vorsprung von über zwei Minuten herauszufahren.  Angefeuert von den zahlreichen Fans an der Strecke prägten sie das Renngeschehen und vor allem Jakob Günther sorgte durch seine Führungsarbeit für den großen Vorsprung.

Jakob Günther in Ausreißergruppe Erst wenige Runden vor Schluss setzte man im Hauptfeld konsequent nach und vor allem der Gesamtführende Nico Graf (RSpV Schwenningen) wollte die Ausreiser noch stellen. Der Vorsprung des Trios verringerte sich daraufhin zwar, reichte aber aus. Es gewann  Ralf Bantel  (MRSC Ottenbach) vor Sven Herfert (RSV Öschelbronn) und Jakob Günther (RWV Wendelsheim). Dessen Teamkollege Martin Schwarz, der ebenfalls ein starkes Rennen zeigte, belegte Rang 10.  Florian Tenbruck, Sieger des Interstuhl Cups 2008, konnte durch seinen  Trainingsrückstand nach Abitur und Bänderriss nicht mehr  in die unmittelbare Entscheidung eingreifen und kam wie sein Bruder Jonas, Sebastian Vollmer und Samuel Schmidt in weiteren Gruppen ins Ziel. Jonas Tenbruck konnte seine Gesamtführung in der Juniorenwertung verteidigen.