Endlich der große Sieg – Sven Reutter gewinnt internationale Niedersachsen-Rundfahrt

sven2Um den Stellenwert eines Wettkampfes zu sehen, reicht oftmals ein Blick in die Siegerlisten der vergangenen Jahre. Bei der internationalen Niedersachsen-Rundfahrt, es waren 13 National- mannschaften und diverse Landesteams am Start, die in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal ausgetragen wurde, findet man darin bekannte Namen. Keine geringeren als die bei der Tour-de-France erfolgreichen Tony Martin, Marcel Kittel oder auch Peter Sagan haben in Ihrer Juniorenzeit Etappensiege eingefahren oder sich in der Gesamtwertung ganz vorne platziert.

Seit diesem Sonntag findet sich auch Sven Reutter in der illustren Liste der Sieger. Der Wendelsheimer Nationalfahrer gewann die Rundfahrt vor dem Niederländer Milan Veltman und dem Dänen Frederik Poulsen. Nach vielen hervorragenden Leistungen, bei denen es jedoch nie zum großen Sieg reichte, bedeutet der Gesamtsieg nun den vorläufigen Höhepunkt in Reutters Karriere.

Bereits auf der ersten Etappe setzte sich Reutter, der wieder einmal im Trikot der deutschen Nationalmannschaft unterwegs war, mit fünf weiteren Fahrern vom Feld ab. „Ich habe gehofft, dass am ersten Tag eine Gruppe durchkommt und dadurch eine Vorentscheidung fällt“, so Reutter. „Also habe ich relativ früh attackiert und war dann erst alleine weg, bevor dann weitere Fahrer aufschließen konnten“. Auf den engen Straßen konnte die Gruppe einen Vorsprung heraus fahren und auch ins Ziel retten. Reutter verpasste als Vierter zwar knapp den Sprung aufs Podium, befand sich dadurch aber in einer guten Ausgangslage für die nächsten Etappen. In seiner Paradedisziplin konnte sich der deutsche Vizemeister im Einzelzeitfahren auf der zweiten Etappe erneut vorne platzieren. Nach 9 Kilometern gegen die Uhr setzte sich Reutter, der vom Bundestrainer früh ins Rennen geschickt worden ist, für lange Zeit an die Spitze und wurde gegen Ende des Rennens nur noch von zwei Fahrern verdrängt. Als Etappendritter übernahm Reutter aber nach dem Zeitfahren die Gesamtwertung und startete bei der dritten Etappe, einem weiteren Rundstreckenrennen, im Gelben Trikot des Gesamtführenden. Durch die Unterstützung der Fahrer aus der Deutschen Nationalmannschaft konnten alle Attacken vereitelt werden und Reutter konnte als Etappenzehnter sein Führungstrikot mit vier Sekunden Vorsprung verteidigen.

Die letzte Etappe hatte es dann noch einmal in sich. Schwere 115 Kilometer galt es für den Mann in Gelb zu überstehen und zwischenzeitlich sah es gar nicht gut aus. Eine Fluchtgruppe, in der unter anderem der Vierte der Gesamtwertung vertreten war, setzte sich mit bis zu einer Minute vom Feld ab. Und da die meisten seiner Teamkollegen aus dem Nationalkader bereits entkräftet am Ende des Feldes fuhren, musste Reutter selbst immer wieder Attacken mitgehen und Führungsarbeit leisten. Durch die Unterstützung der dänischen Nationalmannschaft, die ihren 3. Platz verteidigen wollten, und seiner Württembergischen Teamkollegen, die in verschiedenen Teams starteten, konnte das Loch zur Spitzengruppe noch einmal geschlossen werden. Da Reutter als Zehnter keine Zeit verlor und sich zudem kein direkter Konkurrent durch eine Zeitbonifikation verbessern konnte, durfte Reutter als glücklicher, aber erschöpfter Sieger gefeiert werden.

In der Mannschaftswertung belegte das Team Deutschland zu dem den zweiten Platz. Reutter selbst macht jetzt erst einmal Pause. „Um die zehn Tage“, so der Nationalfahrer. „Immerhin bin ich seit April quasi jedes Wochenende mindestens ein Rennen gefahren“. Nächstes großes Ziel ist dann die Weltmeisterschaft auf der Straße, die Ende September in Spanien stattfindet. Hierfür steht der Wendelsheimer im vorläufigen Aufgebot der Nationalmannschaft. Die Weltmeisterschaft findet übrigens zusammen mit der WM der Profis statt. Dann wäre er wieder da, der Kontakt zu Martin, Kittel und Co.

Die Wendelsheimer Amateure starteten am Wochenende beim Rennen in Reute. Auf der flachen Strecke kam es zum Massensprint, in dem Florian Tenbruck den vierten Rang belegte. Martin Schwarz sprintete auf Rang 5, nur einen Platz hinter Tenbruck. Ebenfalls Rang Fünf belegte Florian Tenbruck beim Kriterium in Füssen, welches am Freitagabend stattfand.

Sven Reutter holt Silber bei der deutschen Zeitfahrmeisterschaft

Der Wendelsheimer Nationalfahrer Sven Reutter erlebt spannende Wochen: Bereits letzte Woche startete Reutter bei den Europameisterschaften im Schweizerischen Nyon im Einzelzeitfahren, für welches er vom Bund deutschen Radfahrer nominiert wurde. Beim Sieg seines Mannschaftskollegen Lennard Kemna, belegte Reutter den guten 16. Rang.

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Mit Rang zwei bei der deutschen Zeitfahrmeisterschaft am vergangenen Samstag konnte Reutter seine Medaillenausbeute erweitern. Beim Einzelzeitfahren über 25,6 km in Luckau musste sich Reutter nur dem frischgebackenen amtierenden Europameister Lennard Kemna geschlagen geben, der noch schneller als Reutter unterwegs war. Etwas mehr als 33 Minuten benötigte Reutter für das Zeitfahren, dass entspricht einem Stundenmittel von über 45,8 km/h. So war Reutter mit der Silbermedaille, mehr als zufrieden. Verständlich: Reutter schob sich durch diese Platzierung nicht nur in der Bundesliga Wertung weiter nach vorne, sondern erhöhte auch seine Chance, im September bei den Straßenweltmeisterschaften in Spanien im Trikot der deutschen Nationalmannschaft starten zu dürfen.

Wie gut die Form von Reutter momentan ist, zeigte er schon einen Tag später. Beim Straßenrennen in Luckau, das über 118 km führte und ebenfalls zur Bundesliga gehörte, versuchte Reutter, sich immer wieder vom Feld abzusetzen. Trotz zahlreicher Vorstöße rollte das große Feld immer wieder zusammen, sodass es zum Massensprint kam, in dem sich Reutter mit dem 15. Rang zufrieden geben musste. In der Gesamtwertung liegt Reutter weiterhin auf dem hervorragenden zweiten Rang.

Omnium

Für einen weiteren Wendelsheimer Erfolg sorgte das kleine Team der Amateure beim Geislinger Omnium. Nachdem Jonas Tenbruck aufgrund seines Schlüsselbeinbruches, den er sich beim Rennen in Eichstetten durch einen Sturz zugezogen hatte, mehrere Wochen ausfällt, startete der Gomaringer Philipp Mair zusammen mit Florian Tenbruck und Martin Schwarz als Team. Das Rad-Omnium bestand aus drei verschiedenen Disziplinen: einem Kriterium, dem Punktefahren und dem abschließenden Ausscheidungsfahren. Die Platzierungen der Fahrer wurden nach allen drei Rennen addiert – derjenige mit der niedrigsten Platzpunktzahl gewann am Ende. Nach einer guten Vorstellung in allen drei Disziplinen setzte sich Florian Tenbruck durch und sorgte somit für einen weiteren Sieg, in einer bis dahin für ihn mehr als erfolgreichen Saison. Da auch Philipp Mair und Martin Schwarz eine gute Leistung zeigten und fleißig Punkte sammelten, gewann der RWV Wendelsheim auch die Teamwertung.

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Am Start standen auch vier unserer Nachwuchsradler. Moritz Maul, Max und Erik Franke und Finley Klett zeigten, dass sie in den letzten Wochen im Training schon Einiges gelernt haben und beherrschten das Rennen in den Anfängerklassen nach Belieben. Ein Vierfacherfolg war der Lohn. Es siegte Moritz Maul vor Max Franke und Finley Klett. Der jüngste im Bunde, Erik Frank rundete das tolle Ergebnis als Vierter ab.

Florian Tenbruck überzeugt bei der LBS Team Tour – Sven Reutter holt Bronze bei der Deutschen Meisterschaft am Berg und wird Gesamtzweiter der Rad Bundesliga

Ein weiteres erfolgreiches Rennwochenende liegt hinter den Wendelsheimer Fahrern. Florian Tenbruck präsentierte sich stark in Form bei der viertägigen LBS-Team Tour. Bereits am ersten Renntag in Deißlingen schaffte Tenbruck als Dritter den Sprung auf das Podium.

Noch besser lief es einen Tag später: Beim Rennen in Wilflingen überrundete Tenbruck mit vier weiteren Fahrern das gesamte Feld und gewann den Sprint der Spitzengruppe. Durch den Tagessieg übernahm Tenbruck auch die Führung in der Gesamtwertung. Auf der flachen Runde in Stuttgart Wangen am Samstag zeigte sich Tenbruck immer wieder an der Spitze, vereitelte viele Attacken, rollte aber im Feld über den Zielstrich und musste so das Trikot des Gesamtführenden wieder abgeben.

Bei der abschießenden Etappe in Filderstadt-Plattenhard, die auf einem anspruchsvollen Kurs für die Entscheidung sorgte, zeigte sich Tenbruck wieder ganz vorne. Gegen Mitte des Rennens setzte er sich allein vom Feld ab. Nach drei Runden alleine vor dem Feld gelang es 3 weiteren Fahrern zu ihm aufzuschließen. Die vier Mann starke Spitzengruppe vergrößerte den Vorsprung kontinuierlich und schaffte fast die Überrundung. In der letzten Runde musste Tenbruck seine Begleiter ziehen lassen und erreichte als Vierter das Ziel. Da er aus den ersten Rennen noch einen Zeitvorsprung hatte, reichte es zu Platz zwei in der Gesamtwertung.

Für Junioren-Nationalfahrer Sven Reutter standen am Wochenende die letzten Rennen der Rad-Bundesliga auf dem Programm. Am Samstag fand die deutsche Bergmeisterschaft in Berchtesgaden statt, am Sonntag das Rundstreckenrennen in Ingolstadt. Bei der deutschen Bergmeisterschaft galt es für die Fahrer, einen 13 Kilometer langen Anstieg mit über 1000 Höhenmetern zu bewältigen. Nachdem sich die ersten zwei Kilometer noch flach gestalteten ging die Tortour los. Rampen mit über 24 Steigungsprozenten machten den Fahrern das Leben schwer. Schon in dieser Phase setzte sich der Führende in der Bundesliga Lennard Kämna, zur Zeit wohl der beste deutsche Junior, von dem immer kleiner werdenden Feld ab. Reutter fuhr ein gleichmäßiges Tempo und machte sich alleine auf die Verfolgung des Führenden. Auf dem folgendem flacherem Stück konnte Christian Koch zu ihm aufschließen, ehe Reutter an den letzten steilen Rampen wieder einen Vorsprung herausfuhr. Auf den letzten Metern gelang es Koch wieder zu Reutter aufzuschließen, so dass es zwischen den beiden zum Zielsprint kam, bei dem sich Reutter knapp geschlagen geben musste. Als Dritter durfte er eine weitere Medaille bei deutschen Meisterschaften in Empfang nehmen, nachdem er letzte Woche bereits Zweiter der deutschen Zeitfahrmeisterschaften wurde.

Beim abschließenden Rennen in Ingolstadt, das ein sehr taktisches Rennen war, die Spitzenfahrer neutralisierten sich gegenseitig, reichte Reutter ein Platz im Hauptfeld, um den zweiten Gesamtrang in der Rad-Bundesliga zu verteidigen. Hinter dem siegreichen Lennard Kämna, der in den vergangenen Tagen von Sieg zu Sieg fuhr und sowohl deutscher Meister im Zeitfahren sowie im Bergfahren als auch Europameister im Zeitfahren wurde, erreichte Reutter mit Rang zwei eine hervorragende Platzierung in der wichtigsten Rennserie Deutschlands. Wie bedeutend eine vordere Platzierung in der Bundesliga ist, zeigt ein Blick ins Archiv: Die aktuell erfolgreichen deutschen Tour-de-France Teilnehmer überzeugten ihrerseits in der Rad-Bundesliga der Junioren und legten damit die Basis für eine erfolgreiche Profikarriere.

Jonas Tenbruck: Vom Siegerpodest ins Krankenhaus

Ein Rennwochenende mit Höhen und Tiefen liegt hinter den Wendelsheimer Fahrern. Nach siegreichem Rennen am Samstag stürzte Jonas Tenbruck am Sonntag schwer und droht lange auszufallen.

Es lief alles nach Plan beim Kriterium in Rheinfelden: Jonas Tenbruck setzte sich nach einer Wertung mit zwei Fahrern vom Feld ab und dominierte das Geschehen. Als kurz darauf sein Bruder Florian Tenbruck ebenfalls in die Spitzengruppe aufschließen konnte, machten die Tenbruck Brüder den Sieg unter sich aus. Jonas Tenbruck gewann am Schluss nach überzeugender Vorstellung vor Andreas Leppert (Team Rothaus) und seinem Bruder Florian Tenbruck.

Nur einen Tag später waren die Tenbruck Brüder drauf und dran, für weitere Spitzenplätze zu sorgen. Beim anspruchsvollen Rennen in Eichstetten war es Florian Tenbruck, der sich mit einem weiteren Fahrer vom Feld abgesetzt hatte. Jonas Tenbruck attackierte aus dem Feld und wollte zu seinem Bruder aufschließen. Als er fast bis zu den Führenden aufgeschlossen hatte, kam in einer unaufmerksamen Situation dann der Schock. Tenbruck rutsche in der Kurve weg, stürzte und konnte das Rennen nicht beenden. Während Florian Tenbruck das Rennen als guter Fünfter abschloss, musste Jonas Tenbruck in die Klinik gebracht werden, wo ein Schlüsselbeinbruch attestiert wurde. Der jüngere der Tenbruck Brüder wird noch diese Woche operiert, fällt aber mehrere Wochen aus.

Martin Schwarz startete am Samstag beim Kriterium in Nufringen. Schwarz verpasste den Sprung in die entscheidende Gruppe und konnte sich somit nicht in den Kampf um den Sieg einmischen. Mit Platz 9 fuhr er aber eine weitere Top-Platzierung ein. Ebenfalls unter den Top Ten platzierte sich am Wochenende Jugendfahrer Colin Klett, der beim Kriterium in Empfingen den siebten Platz belegte.

Wendelsheim dominiert in Tailfingen

Die Voraussetzungen für das Interstuhl Rennen in der Tailfinger „Badewanne“ waren bereits gut für die Wendelsheimer Fahrer. Martin Schwarz zeigte sich in den vergangenen Wochen in guter Form und schaffte durch zwei Siege im Rahmen des VR Cups den Aufstieg in die Klasse der A-Amateure. Seine Teamkollegen Jonas und Florian Tenbruck absolvierten bisher ebenfalls eine überaus erfolgreiche Saison und konnten schon mehrere Siege einfahren. In Tailfingen standen die drei nun zusammen am Start und die gute Form der Fahrer führte zu einem Rennverlauf, der von den Wendelsheimer Fahrern dominiert und bestimmt wurde.

Bereits in den ersten Wertungen bereitete Florian die Sprints für seinen Bruder Jonas und Teamkollege Martin mustergültig vor. Schnell setzen sich diese zwei an die Spitze und bauten mit jeder Wertung Ihren Vorsprung aus. Als gegen Ende des Rennens Jonas Tenbruck bereits als sicherer Sieger feststand, er führte bereits uneinholbar nach Punkten, und Martin Schwarz zu diesem Zeitpunkt Platz zwei belegte, setzte sich Florian Tenbruck 6 Runden vor Schluss allein vom Feld ab.Er vergrößerte den Vorsprung auf das jagende Feld auf 15 Sekunden und konnte diesen auch bis zum Rennende halten.

Durch den Gewinn der Schlusswertung schob sich Florian Tenbruck auf den zweiten Rang vor. Dadurch machte Florian Tenbruck den Tenbruck-Brüder-Doppelsieg perfekt. Martin Schwarz verpasste es, im Schlusssprint für einen historischen Dreifachsieg der Wendelsheimer zu sorgen und musste sich am Ende mit Rang 4 zufrieden geben. Dadurch machte er aber wichtige Punkte in der Interstuhl-Gesamtwertung gut und rundete den mehr als gelungenen Auftritt des Wendelsheimer Teams in Albstadt-Tailfingen ab.

Auch Colin Klett war in der Jugendklasse in Tailfingen am Start. Er konnte seine aufsteigende Form unter Beweis stellen und fuhr einen sicheren Sieg heraus.

Während die Amateure in Tailfingen am Start standen, startete Juniorenfahrer Sven Reutter bei den Deutschen Straßenmeisterschaften der Junioren in Queidersbach in der Pfalz. Hier galt es 9 Runden mit einer Gesamtdistanz von 125 Kilometern zu bewältigen. Da Reutter in den letzten Wochen gesundheitlich angeschlagen war, ging er die ersten 3. Runden sehr verhalten an und nutzte den Windschatten des großen Feldes. Als nach der dritten Zieldurchfahrt die Attacken losgingen, war Sven in jeder Spitzengruppe dabei. Als es in die letzte Runde ging war Reutter wieder in der Spitzengruppe vertreten. Zu dieser fuhren noch weitere 8 Fahrer vor, darunter auch Moritz Fußneggerer, Reutters Teamkollege vom Württembergischen Radverband.

Am letzten Berg bereitete Reutter eine Attacke für seinen Mannschaftskollegen vor so dass sich dieser mit Jonas Bokeloh aus Hanover absetzen konnte. In einem packenden Zielsprint musste sich Fußnegger knapp geschlagen geben, Reutter finischte als 7. Nach diesem Rennen konnte er feststellen, dass die Formkurve nach der Krankheit wieder nach oben zeigt. Bereits am nächsten Wochenende startet Reutter bei den Europameisterschaften im Einzelzeitfahren in Nyon in der Schweiz.

Endlich wieder in der Eliteklasse der Amateure Martin Schwarz siegt beim VR-Cup gleich auf zwei Etappen

Der Wendelsheimer Martin Schwarz konnte beim VR-Cup, der vom 18.- 22. Juni im Zollern-Alb Kreis stattfand, seine erfolgreiche Saison fortsetzen. Bei dieser Rundfahrt war Schwarz in der Bezirksauswahl des Bezirks Achalm unterwegs. Bereits auf der ersten Etappe, die auf einer flachen und schnellen Runde in Trillfingen ausgetragen wurde, zeigte Schwarz seine Sprintqualitäten. An dritter Stelle kam er beim Zieleinlauf aus der letzten Kurve und hatte am Schluss die höchste Endgeschwindigkeit. So konnte sich Martin Schwarz gegen die Konkurrenten, die aus dem ganzen Bundesland angereist waren, durchsetzen und die Etappe im Massensprint gewinnen.

Als Auftaktsieger übernahm Schwarz damit auch die Führung in der Gesamtwertung. Trotz eines großen Kampfes musste Schwarz dieses Trikot bereits auf der zweiten Etappe in Ostdorf wieder abgeben, da er den Sprung in eine sechsköpfige Spitzengruppe verpasste, die den Sieg unter sich ausmachte.

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Doch bereits am Freitag stellte Schwarz seine guten Beine erneut unter Beweis. Auf der anspruchsvollen Runde in Erlaheim setze er sich zu Beginn des Rennens mit zwei weiteren Fahrern ab, wurde dann aber wieder vom Feld geschluckt. Schwarz hielt sich daraufhin clever im Feld und konnte so wichtige Kräfte für den Schlussspurt sammeln. Im hitzigen Finale zeigte Schwarz seine gute Rennübersicht und brachte sich, bevor das Feld auf die Zielgerade einbog, in eine gute Position und lies so dem 80 köpfigen Feld keine Chance und sicherte sich so den zweiten Tagessieg. Durch die Plätze 12 und 7 auf den abschließenden Etappen rundete Schwarz die erfolgreiche Teilnahme beim VR- Cup ab. Mit diesen Erfolgen steigt Martin Schwarz nun wieder in die höchste Klasse der Amateurradfahrer, die A-Klasse, auf. Nach einer schwächeren letzten Saison, überzeugte der Wendelsheimer Sprinter in dieser Saison schon mit 2 Siegen im Rahmen des Interstuhl Cups und mit vorderen Platzierungen bei weiteren Renneinsätzen.

Erfolgreich verlief die vergangene Woche auf für Florian Tenbruck. Bereits am vergangenen Donnerstag, Fronleichnam, verpasste er beim stark besetzten Kriterium in Eglosheim als Vierter den Sprung auf das Podium knapp. Besser lief es beim Kriterium in Darmsheim, das am Montag Abend ausgetragen wurde. In jeder der auszufahrenden Wertung punktete Florian Tenbruck und stand so schon lange vor der Schlusswertung als überlegener Sieger fest. Jonas Tenbruck, der jüngere Bruder, unterstützte Florian während des Rennens und fuhr als 10 selbst noch eine Platzierung ein. Auch Jugendfahrer Colin Klett bestätigte seine gute Form mit einem dritten Platz beim Kriterium in Eglosheim.

Nicht ganz wie erhofft lief es für Nationalfahrer Sven Reutter. Das Wendelsheimer Talent startete im Trikot des BDR bei der Trofeo Karlsberg, einem der wichtigsten Rennen für Junioren. Aufgrund einer Erkältung konnte Reutter nicht an die Erfolge der letzten Wochen anschließen und kam in seiner Spezialdisziplin, dem Einzelzeitfahren, nur auf den 30. Rang. In der Gesamtwertung belegte Reutter nach vier gefahrenen Etappen den 43. Platz, die deutsche Nationalmannschaft belegte in der Teamwertung den guten zweiten Rang hinter den Fahrern aus der USA.

Tenbruck Brüder knüpfen an starke Leistungen an. Reutter zur Straßen WM?!

Die Tenbruck Brüder Florian und Jonas knüpfen nahtlos an ihr starkes Frühjahr an und überzeugen bei den Rennen am Pfingstwochenende.

Beim Radklassiker am Pfingstsonntag in Schwenningen war es Florian Tenbruck, der sein Vorhaben umsetzen konnte und bei einem seiner Lieblingsrennen den hervorragenden dritten Platz belegte. Das Rennen über 100 anspruchsvolle Kilometer entwickelte sich aufgrund des schnellen Tempos, der guten Besetzung und der enormen Hitze zu einem wahren Ausscheidungsfahren. Florian Tenbruck schaffte es in die entscheidende Gruppe, die das Rennen unter sich aus machte. Im Zielsprint erreicht Tenbruck den hervorragenden dritten Platz und durfte sich so über eine weitere Podiumsplatzierung freuen, während Jonas als 16. ebenfalls eine gute Platzierung einfuhr.

Jonas Tenbruck, der jüngere Bruder der Tenbruck Brüder, war dann am Montag beim schweren Straßenrennen im badischen Merdingen wieder vorne mit dabei. Schon nach 3 von 16 zu fahrenden Runden setze sich Jonas Tenbruck beim Rennen durch die Weinberge mit einer Spitzengruppe ab, die sich bis zum Schluss an der Spitze hielt. Als die Gruppe in der letzten Runde auseinander fiel, behauptete sich Jonas Tenbruck in der Gruppe hinter den zwei Spitzenreitern. Knapp verpasste er im Sprint um Platz 3 den Sprung auf das Podium, überzeugte aber auch in Merdingen als Vierter. In der deutschen Rangliste liegt Jonas Tenbruck momentan auf Rang 54, noch vor Profis wie Danilo Hondo.

Äußerst erfolgreich präsentierte sich auch Nationalfahrer Sven Reutter, der bei der 3-Bahnen-Tournee am Start stand. Zusammen mit seinem Partner Marc Jurzyck aus Böblingen, mit dem er im vergangenen Jahr schon deutscher Meister im Madison wurde, konnte Reutter bei drei Starts drei Siege feiern und unterstrich dadurch noch einmal die Vormacht auf der Bahn. Doch trotz diesen Erfolgen wird Reutter dieses Jahr auf die Bahn WM in Korea aller Voraussicht nach verzichten. Den aufgrund seiner starken Leistungen und Platzierungen auf der Straße – zuletzt belegte Reutter bei den beiden Bundesligarennen jeweils den sechsten Platz – steht Reutter auch im erweiterten Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die Straßen WM, die in diesem Jahr in Nordspanien ausgetragen wird. Nach der WM Teilnahme auf der Bahn in der vergangenen Saison wäre dies ein weiterer Höhepunkt in der noch jungen Karriere des Wendelsheimer Talents und zeigt, wie vielseitig Reutter ist.

Einziger Wehrmutstropfen: Ein Start beim Heimrennen in Wendelsheim wäre dann in diesem Jahr ausgeschlossen. Die WM findet am gleichen Wochenende statt…….

Wendelsheimer Fahrer weiter erfolgreich unterwegs

Nationalfahrer Sven Reutter stand am vergangenen Wochenende beim Doppelrennen der Rad-Bundesliga in Auenstein am Start. Beim Zeitfahren am Samstag kam Reutter mit dem welligen Terrain nicht ganz zurecht, erreichte jedoch trotzdem den guten sechsten Rang. Ebenfalls auf Platz 6 erreichte Reutter auch am Sonntag das Ziel. Auf einer anspruchsvollen Runde setzten sich vier Fahrer vom Feld ab, die das Rennen unter sich ausmachten. Reutter sprintete als zweiter des Felds über die Ziellinie und verbesserte sich durch die sechsten Plätze auch in der Gesamtwertung der Bundesliga.

Noch erfolgreicher lief es in den vergangenen Tagen für die Tenbruck Brüder Jonas und Florian, die gleich bei drei Rennen am Start waren. Bereits am Donnerstag sprintete Florian beim Kriterium „Rund um die Nachtweide“ in der Pfalz auf Rang zwei, während Jonas im Feld mitrollte und seinen Teamkollegen unterstützte. Am Samstag stand die baden-württembergische Kriteriumsmeisterschaft auf dem Programm. Auf einer anspruchsvollen Runde in Hofweier belegten die Brüder den zweiten (Jonas) und vierten Rang (Florian). Beim stark besetzten Straßenrennen „Großer Preis der Sickinger Höhe“ war es am Sonntag wieder Jonas, der nach schweren 130 Kilometern den Sprung auf das Podium schaffte. Erneut setzte sich Jonas Tenbruck mit drei weiteren Fahrern vom Feld ab und musste sich am Schluss nur einem Fahrer geschlagen geben. Florian Tenbruck bewies erneut seine Sprinterqualitäten und belegte im Zielsprint des Feldes Rang 2, was in der Gesamtwertung den hervorragenden sechsten Platz bedeutete.

Erfolgreiches Wochenende mit kleinem Wehmutstropfen

Die Wendelsheimer Fahrer zeigten am vergangenen Wochenende erneut starke Leistungen. Bei mehreren Einsätzen überzeugten die Wendelsheimer Fahrer auf ganzer Linie, die Tenbruck-Brüder fuhren beide auf das Treppchen. Bereits am Samstag, beim großen RINO-Preis in Ochsenhausen, fuhr Jonas Tenbruck als Zweiter auf das Podium. Er löste sich zuerst mit einer Gruppe, die sich während des anspruchsvollen Rennens auf vier Fahrer verkleinerte. Als es in der letzten Runde aus der kleinen Gruppe zu Attacken kam, setzte sich Tenbruck mit einem weiteren Fahrer ab. Zwar musste Tenbruck den späteren Sieger ziehen lassen, erreichte aber so als hervorragender Zweiter das Ziel. Auch Jugendfahrer Colin Klett zeigte in Ochsenhausen ein gutes Rennen und konnte sich als Siebter erneut unter der ersten Zehn platzieren.

Bereits am darauffolgenden Sonntag starteten die Tenbruck Brüder beim Kirchheimer Radrennen. Auf einem schnellen Rundkurs in der Innenstadt, der von vielen Zuschauern gesäumt war, trafen die führenden Teams aus Süddeutschland aufeinander. Bereits nach wenigen Runden konnte sich Florian Tenbruck mit zwei weiteren Fahrern vom Feld absetzen. Das Trio harmonierte gut und baute den Vorsprung auf über eine Minute aus. Zwar verpasste Florian den Sieg, gewann aber den Spring um Platz zwei und sorgte dadurch für eine weitere Podiumsplatzierung. Jonas Tenbruck fuhr ein sehr aufmerksames Rennen und zeigte sich immer wieder an der Spitze des Feldes. Wenige Runden vor Schluß löste sich Jonas Tenbruck vom Feld und fuhr als Vierter über den Zielstrich.

In starker Form präsentierte sich auch der Wendelsheimer Nationalfahrer Sven Reutter, der erneut mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Beim Nationen-Cup in Frankreich standen für den 17-Jährigen 4 Etappen auf dem Programm. Nach einer ersten Etappe, die Reutter im Feld beendete, stand als zweite Etappe ein Zeitfahren an. Da Reutter mit der kurzen Distanz und der welligen Topographie des Kurses nicht ganz so gut zurecht kam, musste sich Sven beim Zeitfahren mit dem 19. Rang zufrieden geben. Umso besser lief es dann am Nachmittag. Nachdem sich drei Fahrer abgesetzt haben, attackierte Reutter aus dem Feld und fuhr alleine in die Fluchtgruppe vor. Die Gruppe harmonierte daraufhin gut und konnte den Vorsprung schnell auf über eine Minute ausbauen. Mit dem Sprung nach vorne in der Gesamtwertung wurde es dennoch nichts: Nachdem der italienische Fluchtgefährte eine Welle gefahren ist, kam Reutter zu Fall. Zwar kam der Wendelsheimer mit Schürfwunden davon, verlor aber viel Zeit und wurde so wieder vom Feld eingeholt. Die abschließende Etappe beendete Reutter erneut im Feld und erreichte in der Gesamtwertung den 16. Rang. Ein tolles Ergebnis aber ohne den Sturz auf der dritten Etappe wäre für Reutter allerdings noch einiges mehr drin gewesen.

Erfolgreicher Zwischenstopp in der Heimat

sven1Sven Reutter gewinnt das Rennen in Ellmendingen und startet in Frankreich.

Ellmendingen. Letzte Woche war Sven Reutter noch mit der Nationalmannschaft bei der 5 tägigen Friedensfahrt in Tschechien am Start. Am vergangenen Sonntag startete Reutter dann beim LBS-Cup Rennen in Ellmendingen. Gegen Hälfte des Rennens setze sich Reutter dabei erst zusammen mit zwei weiteren Fahrern vom Feld ab, bis er zwei Runden vor Schluss dann auch noch diese hinter sich ließ und einen ungefährdeten Solo-Sieg einfuhr.

Bereits ab kommenden Mittwoch reist Reutter erneut mit der Nationalmannschaft nach Frankreich. Hier findet in der Bretagne mit „Trophee Centre Morbihan 2014“ vom 22.-26.05.2014 eine weitere mehrtägige Etappenfahrt im Rahmen des Nationen Cups für Junioren statt.

Auch Colin Klett war in Ellmendingen am Start. Mit Rang 7. konnte er eine weitere Top Ten Platzierung in der Jugendklasse einfahren.

Erfolgreich verlief das vergangene Wochenende auch für Florian Tenbruck. Durch den Sieg beim Kriterium in Kuhardt in der Pfalz konnte der ältere der beiden Tenbruck-Brüder den ersten Saisonsieg einfahren, Jonas Tenbruck erreicht Rang 7.